Das Feld kampflos überlassen

Kitzelbacher Narren feiern ungewöhnlichen und emotionalen Faschingsauftakt

„Das hat es in 35 Jahren Karneval in Niederroßla noch nie gegeben!“ resümierte NCC-Ehrenpräsident Karsten Müller während der Schlüsselübergabe im voll besetzten Innenhof der Wasserburg. Sowohl Ortschaftsbürgermeister Ralf Lindner als auch sein Stellvertreter Stephan Müller hatten sich für den Tag entschuldigt.

So blieb es am Ehrenpräsidenten, seines Zeichens auch Ortschaftsrat, den Schlüssel der Gemeindekasse an NCC-Präsident Ralf Lemke zu überreichen.

Begleitet wurde die Schlüsselübergabe von einem gut einstündigen, kurzweiligen Programm, welches die etwa 150 Gäste trefflich in die 5. Jahreszeit einstimmte. Sowohl Garde, Kindergarde und Damenballett zeigten Auszüge ihres Könnens und die Sängertruppe „Rundschrankfummeln“ zog das Publikum mit Rosslaer Liedern in seinen Bann.
So motiviert kann bei der ausverkauften Auftaktveranstaltung am 17.11.2018 im Zottelstedter Kuhstall nichts mehr schief gehen.

Emotionaler Höhepunkt war die Verabschiedung dreier Elferratsmitglieder in den karnevalistischen Unruhestand. NCC-Gründungsmitglied Detlef Stegt, Matthias Meißner sowie Steffen Hißbach hören zwar im Elferrat auf, bleiben dem Kitzelbacher Fasching trotzdem mit ihrer Tatkraft und Erfahrung erhalten.

Zum Abschluss verkündete Präsident Lemke noch das Motto der 35. Kampagne des NCC:

Mickey Maus & Friends haben Paris verlassen, um den Rosslaer Fasching nicht zu verpassen!

11.11. – 11:11 Uhr Rossel Radau!

Schlüsselübergabe in Niederroßla, nach vier Jahren passt es endlich mal wieder.

Etwa 150 Kitzelbacher fanden sich pünktlich um 11:11 Uhr im Innenhof der Wasserburg zu Niederroßla ein, um gemeinsam mit dem NCC den Startschuss in die 34. Kampagne des Niederroßlaer Carneval Clubs zu feiern. Während der Zeremonie wurde henry Lunkenbein, Gründungsmitglied des NCC, in den karnevalistischen Unruhestand verabschiedet. Umrahmt von Tanzdarbietungen der Kinder, Mariechen und Boygroup übergab Bürgermeister Ralf Lindner bereitwillig den Schlüssel für Amtsstube und Kasse. Zu holen gibt es eh nichts! Als Trostpflaster ließ er jedoch ein Fass Bier springen. Darau ein kräftiges „Rossel Radau!“.